Hahnschenkel (westallgäuerisch: Haschenkl) ist ein Gemeindeteil der bayerisch-schwäbischen Gemeinde Stiefenhofen im Landkreis Lindau (Bodensee). mini|Marien- und Rupertikapelle am Hahnschenkel
Geographie Der Weiler liegt rund zwei Kilometer südwestlich des Hauptortes Stiefenhofen und zählt zur Region Westallgäu.
Ortsname Das Abflachen der nach Hahnschenkel ansteigenden Straße ähnelte der Form eines abgeknickten Schenkels eines Hahns.
Geschichte Durch den Ort verlief einst die Römerstraße Via Decia.Günter Fichter: Die urkundliche Ersterwähnung Lindenbergs anno 857. Jahrbuch des Landkreises Lindau 2006.Thilo Ludewig: Vorderreute, Hinterreute und Gschwend unter dem Mehrerauer Krummstab. Eine Orts- und Häusergeschichte. In: Westallgäuer Heimatblätter 1987-024. Hahnschenkel wurde erstmals im Jahr 1573 urkundlich als Hanenschenckel erwähnt.Richard Dertsch: Landkreis Sonthofen. In: Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Teil Schwaben. Band 7, München, 1974. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit führte durch Hahnschenkel die Salzstraße von Innsbruck zum Bodensee. Hahnschenkel war auf dieser Strecke für den steilen Anstieg, genannt Hoher Steig, berüchtigt, weswegen in der Kapelle in Genhofen am Fuße des Anstiegs der Hahn ein oft verwendetes Symbol ist.Gerd Zimmer: Salzgewinnung und Salzhandel im Westallgäu. In: Westallgäuer Heimatblätter 1999-025. Im 18. Jahrhundert wurde die Wegkapelle Marien- und Ruperti in Hahnschenkel erbaut.Georg King: Hahnschenkel, Marien- und Rupertikapelle. Heimattag Lindau e. V. Abgerufen am 11. März 2022. mini|Wegkapelle Marien- und Ruperti von oben
Baudenkmäler Siehe: Liste der Baudenkmäler in Hahnschenkel
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Stiefenhofen) Kategorie:Weiler im Landkreis Lindau (Bodensee)